Dienstag, 30. Juni 2009

Tag 13 - Silvia erfüllt sich einen Kindheitstraum

Heute sind wir den Scenic Drive mithilfe einer tollen Beschreibung im Internet und den Schildern hier in SF entlang gefahren. (Kurz Offtopic: Ich soll schreiben, Marc sei im Himmel. Gerade werden wieder "seine" Mets (Baseballmannschaft) im Riesen-TV übertragen *g*). Mit der Golden Gate Bridge hatten wir nicht so viel Glück, sie lag im Nebel, aber trotzdem war die Route quer durch die halbe Stadt sehr schön. Zu Mittag haben wir in einem Restaurant mit Blick direkt auf den Pazifik gegessen, sehr lecker aber viiiieeeel Knofi... naja, dann haben wir wenigstens heute Abend genug Platz auf der Fähre nach Alkatraz ;-)

Wir waren u.a. oben auf Twin Peaks, wo man einen wunderschönen Blick über SF hat, auf dem Coit-Tower mit ebenfalls einem schönen Blick, unter der Golden Gate Bridge und auch bei den Painted Ladies, die bunten viktorianischen Häuser die man auch aus verschiedenen Fernsehserien kennt. Die wollte ich als Kind schon immer sehen, und so genossen wir den Anblick auf einer Wiese gegenüber in der Sonne sitzend und beobachteten die Sightseeing- Busse, die alle Nase lang dort hielten.

So, jetzt müssen wir los, die Fähre nach Alkatraz kriegen. Bis bald, wir wissen noch nicht, wann wir wieder Internet haben, also nicht wundern ;-)

Tag 12 - We are going to San Francisco...

Zu allererst: die Fotos von heute werden nachgereicht, wir haben nicht viel Zeit weil wir nur kurz ins Hotel gefahren sind zum Umziehen und gleich wieder los wollen. //edit: Fotos sind nun da :-) //

Gestern sind wir also aus dem über 40°C warmen californischen Binnenland ins knapp über 20°C "kalte" San Francisco gefahren. Unterwegs noch schnell in einem Toys'R'us angehalten und was zu Weihnachten für meinen Neffen besorgt und schon waren wir am späten Nachmittag in San Francisco an unserem Hotel, diesmal ein Sheraton. Zum Abendessen wollten wir ins Hard Rock Café am Pier 39, wo wir erstmal eine Art Pieper in die Hand gedrückt bekamen und warten mussten, bis wir "aufgerufen" wurden. Wir vertrieben uns die Zeit im angrenzenden Hard Rock Café-Shop und "genossen" die wummernden Beats um uns herum. Nach ca. 45 Minuten und 50 Dollar ärmer waren wir dran und durften Platz nehmen. Marc hatte einen Hard Rock Café Cheeseburger und ich wollte gerne ein Medium-Steak, aber als es kam war es zäh wie Schuhsohle und komplett durch (well done). Sie nahmen es zurück und ich bekam ein neues, was dann komplett aufs Haus ging. Somit hatten wir ein ziemlich günstiges leckeres Abendessen :-)

Danach schlenderten wir noch durch die verschiedenen Geschäfte am Pier 39 und besuchten auch noch die Seelöwen, die immer am Ende der Pier zu sehen sind. Viel gesehen haben wir aufgrund der Uhrzeit (ca. halb 10 abends) nicht mehr, aber die beleuchtete Skyline und die Seelöwen-Musik waren trotzdem wunderschön. Danach gings ab ins Hotel.

Ach ja, habt ihr schon mal euren Mann, der seine Lieblingsmannschaft seiner Lieblingssportart in einem oversize-Flachbildfernseher in HD sieht, gesehen? Vermutlich nicht, aber ich kam in den Genuss. Die Sätze "ich bin im Himmel" oder "man kann sogar das und das sehen" fielen des öfteren, und rückwärts aufs Bett gefallen lag er da und strahlte wie ein kleiner Junge an Weihnachten vor sich hin. Echt herrlich :-)

Sonntag, 28. Juni 2009

Tag 11 - Von Riesenbäumen, gewollter Brandstiftung und grandiosen Ausblicken

Wusstet ihr eigentlich, wie Männer entscheiden, bei welcher Tankstelle sie tanken wollen? Ich hätte gesagt, sie entscheiden sich für eine bestimmte Marke weil sie die für qualitativ gut bewerten und bleiben denn dabei. Mein Mann sucht die Tanke nach der Farbe aus... wir mussten heute mal wieder tanken und fuhren durch Oakhurst an sage und schreibe 3 (!) Tankstellen vorbei bis wir zu unserer Lieblingsmarke Chevron gelangten und dort tankten. Als ich ihn fragte, warum er nicht bei den anderen getankt hat meinte er bloß, die hätten so eine hässliche farbe (u.a. grell-türkis) gehabt, deswegen wollte er dort nicht tanken. Ok, klingt logisch...

Ansonsten haben wir heute rund 200 Meilen zurück gelegt, indem wir durch den Yosemite-Park gefahren sind und zwischendurch eine kleine Pause im Hotel eingelegt haben. Diese 200 Meilen bestanden ausschließlich aus Kurven. Ich hab mal spaßeshalber die Kurven gezählt: Vom Hotel bis zum Parkeingang sind es 16 Meilen und 101 Kurven. Vom Parkeingang bs zur Abzweigung zum Glacier-Point sind es 11 Meilen und ca. (hab mich glaub ich etwas verzählt) 164 Kurven. Die meisten davon sind scharfe Kurven wie man sie bei uns an Autobahnausfahrten kennt, oder Kurven, die schnell ineinander übergehen. Im Park haben wir pro Meile knapp 15 Kurven gehabt, das sind ca. 9 pro Kilometer. Klingt nicht viel, ist es aber. Aber gut, wie sagte Marc, "wer schöne Plätze sehen will muss eben leiden". Das hab ich. Definitiv.

Zurück zum Tag: Wir sind mit einem Schnell-Frühstück bei McDonalds gestartet und nahmen Kurs auf den Mariposa Grove, ein Waldstück, in dem es die Sequoia-Riesenbäume gibt. Für $25 pro Person bekamen wir jeder einen Empfänger und Kopfhörer, und jeder Gast, der mit der offenen Tram mitfuhr, konnte aus 5 Sprachen wählen, u.a. war auch deutsch dabei. Die Tour hat eine gute Stunde gedauert mit 2 kurzen Stopps und wir haben viel über die Bäume dort gelernt und viele viele Fotos gemacht. Das letzte Stück konnte man auch zu Fuß zurück gehen (0,8 Meilen), was Marc auch gleich in Anspruch genommen hat. Die Tour war super schön und interessant. U.a. haben wir auch gelernt, warum die Ranger regelmäßig kontrollierte Feuer im Park legen, damit der Waldboden von Unrat (Zapfen, Nadeln, totes Holz) und überschüssigen Bäumen befreit wird. Ach ja, wie kann es auch anders sein: Unser Fahrer hieß Ranger Bob... da mussten wir beide doch sehr schmunzeln und uns zusammenreißen, das nicht laut heraus zu rufen wie beim Dschungelcamp *g*.

Weiter ging es ins Yosemite-Valley, wo wir kurze Pause am Flussufer machten und danach einmal durchs Valley fuhren auf der Suche nach einem Restroom (WC). Da heute Samstag, Sommerzeit und gutes Wetter war, war der Park hoffnungslos überfüllt. Die meisten größeren Parkplätze waren wegen Überfüllung geschlossen und nur wenn man Glück hatte konnte man noch auf einem Seitenstreifen etwas erwischen. Marc und ich hatten kein Glück, also drehte der eine seine Runden über den Parkplatz während der andere schnell zum Restroom ging. Ging eben nicht anders :-)

Danach wollten wir (froh dass wir das Visitor-Center gestern schon abgehakt hatten, denn heute war die Schlange der Wartenden 20m lang...) zum Bridevail-Falls-Point (ein Aussichtspunkt, an dem man die "Brautschleier-Wasserfälle" gut sehen kann), doch auch der war wegen Überfüllung geschlossen. Schade, aber wir haben ihn vom Straßenrand trotzdem ganz gut fotografieren können. Mittagspause haben wir wider am Fluss gemacht, und ich hab meine Füße im eiskalten Wasser gebadet. Das war so kalt, dass es schon nach kurzer Zeit weh tat. Aber die Ruhe und die Atmosphäre dort waren einfach spitze.

Dann stellten wir fest, dass wir zu wenig zu trinken eingepackt hatten und entschieden uns, ins Hotel zurück zu fahren, uns kurz auszuruhen und gegen 5 zum Glacier-Point zu fahren, ein Aussichtspunkt von dem man aus das ganze Tal überblicken kann. Also wieder durch die Kurven (ja ja, ich sag nichts mehr dazu *g*) und pünktlich kurz vor Sonnenuntergang waren wir am Ziel. Unterwegs haben wir noch jede Menge Feuerwehrleute gesehen, und ein Feuer an einem Berghang. Das war eins der gelegten Feuer und es war spannend für uns, das zu sehen.

Zum Abschluss des langen Tages noch schnell in den Supermarkt (dank Kundenkarte bei "Vons" wieder gut was gespart), Abendessen besorgen und ab ins Hotel. Morgen gehts dann auf zur letzten Etappe (schnief) unserer Reise: San Francisco, wir kommen!

P.S.: Das Bild des Tages, oben am Glacier Point:

Samstag, 27. Juni 2009

Tag 10 - Was zu viel ist, ist zu viel oder die Geschichte eines hübschen Verkehrsschildes

Aaaaalso, heute hab ich mich mal wieder in den Blog geschwungen und darf von unserem Tag berichten. Gegen 10 Uhr checkten wir aus unserem Motel aus und fuhren noch eben schnell auf einen Schwung ins örtliche Spielzeuggeschäft. Ein paradiesischer Zustand, ich hätte den halben Laden leer kaufen können für meinen kleinen Neffen Jonas... Marc konnte mich dann doch wieder zur Vernunft bringen (ich hatte ja in Las Vegas schon zugeschlagen...) und so erstand ich nur eine Kleinigkeit für die Tochter meiner besten Freundin und wir fuhren unserem Tagesziel, dem Yosemite Nationalpark entgegen.

Über Berge, auf deren Spitzen noch teilweise Schnee lag, und grünen Wäldern erreichten wir das Land der Bären, die auf keinen Fall gefüttert werden dürfen. In jedem Visitor-Center und jedem Reiseführer gibt es hilfreiche Tipps zum Umgang mit Bären, Pumas und anderem Getier - sehr beruhigend... Bären sind uns keine begegnet, aber ein Chipmunk hat für uns kurz still gehalten:









Mittags haben wir in dem Schnellrestaurant gegessen, das uns unsere Hochzeitsfotografin empfohlen hat. Das Essen war ok, nicht überragend aber der Blick auf den Monolake war sehr hübsch. Danach ging es weiter über den Tioga-Pass (in 9945 Fuß Höhe) in den Park. Wunderhübsche Landschaft, murmelnde Bäche, Wasserfälle... schwärm...Zum Titel dieses Posts: Ich habe hier in den USA ein neues Hobby entwickelt (oder Macke? Bin mir nicht sicher... *g*), und zwar fotografiere ich jedes Verkehrsschild mindestens ein Mal, damit ich nachher daraus eine hübsche Collage machen kann. Die Schilder hier sehen natürlich alle etwas anders aus als bei uns, und eines der Schilder hat es mir besonders angetan. Wir nennen es "das Geschlängel" und fanden es bis heute beide ganz hübsch und niedlich. Bis wir im Yosemite NP waren und das Geschlängel nicht mehr aufhören wollte. Zu Anfang noch ganz witzig (die Straßen sind immer je nach Kurve schief angelegt, so dass man sich bei jeder neuen Kurve richtig reinlegen kann), dann nervig und die letzte halbe Stunde (durchgehend Kurven, links, rechts, links, rechts, rechts, links, ...) echt übel, im wahrsten Sinne des Wortes. Mir war sowas von schlecht... würg... und morgen früh müssen wir die selbe Strecke wieder fahren, um in den Park zu kommen... schöne Aussichten. A propos Aussichten, die sind echt klasse hier. Der Park ist wunderschön und morgen werden wir einige schöne Punkte ansteuern, u.a. machen wir eine Tour zu den Sequoiya-Riesenbäumen. Darauf hab ich mich schon die ganze Zeit gefreut, da werd ich das "bißchen Geschlängel" wohl ertragen :-)

Freitag, 26. Juni 2009

Tag 9 - Über die Alabama Hills nach Mammoth Lakes

Nachdem wir gestern ja fast in der enormen Hitze umgekommen sind, sollte es heute doch wettertechnisch etwas ruhiger zugehen.

Das Best Western in Lone Pines ist soweit in Ordnung gewesen, auch das kostenlose Continental Breakfast war auf jeden Fall essbar, aber wer bitteschön hat in diesem Best Western die Steckdosen verteilt??? Keine einzige Steckdose im ganzen Zimmer, die benutzbar gewesen wäre. Alle hinter Schränken und Nachttischen versteckt, und noch dazu alle besetzt.. geht ja gar nicht. Hier sitze ich zwar gerade "nur" in einem Motel 6, aber ich habe einen kleinen Schreibtisch für den Laptop und direkt darüber zwei freie Steckdosen zur Verfügung, geht doch.

Haben uns also heute Morgen gegen 10 Uhr auf den Weg gemacht auf den mit etwas über 100 Meilen doch eigentlich recht kurzen Weg nach Mammoth Lakes.

Vorher wollten wir uns jedoch noch die Alabama Hills und die dortigen Arches anschauen. Und was soll ich sagen... eigentlich etwas peinlich... also die Alabama Hills haben wir gefunden, die Movie Road auch, sind einige kleinste Stichstrassen mit extremen Ups und Downs gefahren und haben einige tolle Stein- formationen bewundert. Nur Arches haben wir keine gefunden... keinen einzigen um genau zu sein. Irgendwas haben wir falsch gemacht. So sind wir gute 1,5 Stunden durch die Hills gekurvt und schließlich wieder raus, und das ohne einen Arch erblickt zu haben, irgendwie schade. Ansonsten fand ich es am lustigsten, wenn man mit dem Auto einen Berg erklommen hat, aber beim besten Willen nicht erkennen kann, ob hinter dem Scheitelpunkt des Berges auch eine Straße wieder bergab führt.. einfach weil der Wagen so steil bergauf steht. Da hilft nur aussteigen und gucken... einfach geil.

Eine tödliche Begegnung hat es dann auch noch gegeben heute. Eine Art Streifen- hörnchen (oder sowas ähnliches) meinte unbedingt vor unserem Auto in den Alabama Hills quer über den Weg flüchten zu müssen. Leider hat das kleine dabei übersehen, das unter dem Busch auf der anderen Straßenseite eine Schlange gerade auf ihr Mittagessen wartete. So konnten wir halb mit ansehen (war halt unter bzw. in einem Busch), wie die gelblich gefärbte Schlange ein üppiges Mittagsmahl zu sich nehmen konnte. Schade um das kleine Streifenhörnchen...

Sind dann also zum Mittag weiter in Richtung Mammoth Lakes weiter in die Berge gefahren und das Wetter kühlte sich immer mehr ab. In Mammoth Lakes selbst waren es bei unserer Ankunft um 15 Uhr sehr angenehme, sonnige 70° Fahrenheit (21° Celsius), sehr schön.

Da es Silvia heute nicht ganz so gut ging, hat sie sich entschieden sich etwas hinzulegen, ich hab mir das Auto geschnappt und bin noch ein bisschen rumgefahren und habe mir einige der Seen in Mammoth Lakes angeschaut, zu mehr konnte auch ich mich nicht aufraffen heute (zumal das Wetter zusehends schlechter wurde und es immer mal wieder leicht regnete). Aber auch die Seen fand ich ziemlich sehenswert und schön, der höchste davon befand sich mit 8.950 Fuß rund 2.700 Meter über dem Meeresspiegel, also doch schon ziemlich hoch.

Am Abend gabs dann noch ein leckeres italienisches Abendessen und jetzt gibts noch diese Zeilen, bevor es dann gleich ins Bett geht.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Hochzeitsfotos

Hier sind noch ein paar der Hochzeitsbilder, die wir einfach gelungen und sehr schön finden:



Wenn ihr diesen Link angeklickt habt, einfach im nächsten Fenster auf das Wort "Diashow" klicken, dann gibts die Fotos als Ansicht.

Tag 8 - Pech im Spiel... Glück in der Liebe!!

Wer genau hat sich eigentlich diesen blöden Satz ausgedacht?? Also ich kann den nicht so wirklich bestätigen. Bei mir sind gestern Abend Glück in der Liebe und Glück im Spiel irgendwie zusammengetroffen… doch der Reihe nach.

Wir haben also Las Vegas nach drei schönen, tollen, spannenden, ereignisreichen und heißen Tagen heute wieder verlassen. Gestern Abend waren wir zum Abschluss noch auf der Fremont-Street und haben uns die grandiose Video-Show angeschaut!! Einfach ein Erlebnis. Fast so gut wie die 2 chinesisch oder japanischen Reisegruppen. 21:55 Uhr Ankunft, 22 Uhr Vorführung, 22:05 Uhr Abreise… wie kann man so den Urlaub verbringen?? Schrecklich!!!

video

Waren dann um 23:30 Uhr wieder am Hotel, und ich wollte noch meine letzten 5 Dollar Freispiele im Hotel verballern und hab noch zusätzlich 5 eigene Dollar investiert. Also einfach nochmal Geld loswerden und ein bisschen Spaß haben zum Abschied. (Hab in den Tagen davor vielleicht 5-10 Dollar ausschließlich an 1-Cent-Automaten verspielt, just for fun.) Also mein Lieblingsautomat war leider schon besetzt, also hab ich mich an den “Rocky-Balboa”-Automaten gesetzt und war plötzlich nach 10 Minuten gute 45 Dollar reicher. Wow hab ich gedacht, doch mal etwas Glück gehabt. Hab mir dann meinen “Geld-Coupon” am Automaten ausdrucken lassen und bin hoch zu Silvia, die schon auf dem Zimmer war. Wollte ihr nur zeigen was ich gewonnen hab und ihr kurz sagen, das ich die 45 Dollar eben noch mal auf den Kopf hauen wollte und ich etwas später ins Bett käme.

Gesagt getan, und 10 Minuten später war ich wieder im Kasino. Diesmal am “Deal-or-No-Deal”-Automaten… wieder mit dem Ziel, das Geld mit möglichst viel Spaß und möglichst schnell auf den Kopf zu hauen. Keine 5 Minuten später hielt ich einen Geld-Coupon von 140 $ in meinen Händen. Wow!! Was war los? Ich hab mir also ganz schnell das Geld auszahlen lassen, 120 $ in die Tasche gesteckt und 20$ nochmal in den Automaten. Und was soll ich sagen? Keine halbe Stunde später hatte ich schon wieder gewonnen und einen Coupon von 179 $ in der Hand. Es war inzwischen schon 01.15 Uhr, und wir mussten ja früh raus.

Da hab ich das ganze dann mit 299 $ in der Tasche beendet und bin nach oben, wo Silvia fast aus allen Wolken gefallen ist. Also ich kann nur sagen, Glück im Spiel schließt Glück in der Liebe nicht aus!! Ich hab beides… aus 5$ hab ich innerhalb einer Stunde 299 $ gemacht, keine schlechte Ausbeute. So gab´s dann heute noch ein kleines Hochzeitsgeschenk für Silvia… eine supercoole Handtasche, hergestellt aus einem Nevada-Nummernschild, aber seht selbst:

Ansonsten stand heute dann die Fahrt von Las Vegas ins Death Valley auf dem Programm, und das am Originalzitat Weather-Channel “heißesten Tag des Jahres”, na das konnte was werden.

Und ja, das Death Valley hat uns wirklich nicht enttäuscht. Das Auto zu verlassen war wirklich eine Qual, der heiße Wüstenwind verursachte richtige Schmerzen auf der Haut. Aber bei den Temperaturen heute kein Wunder. Das Thermometer kletterte auf für Mitteleuropäer astronomische Werte von 121 Grad Fahrenheit!! Das entspricht unglaublichen 49,5 Grad Celsius! Hier das Beweisfoto:

Trotzdem ist das Death Valley eine wahnsinnig schöne Erfahrung gewesen, Dante´s View, Zabriskie Point, Badwater oder der Artist Drive waren einfach umwerfend, seht selbst:

Aber das Highlight-Schild des Tages war das hier:

Wer bitte kommt auf die Idee, dieses Schild bei fast 50°C auszuklappen??? Einfach Klasse!!

So.. inzwischen sitzen wir im Best Western Motel in Lone Pine und schauen “America´s got Talent”.

Dienstag, 23. Juni 2009

Tag 6 - Weg von Williams (Arizona) zurück nach Las Vegas

Wo ich gerade noch ein paar Stunden Internet habe in Las Vegas, noch kurz die Zusammenfassung vom gestrigen Tag, denn soviel ist da eigentlich nicht passiert.

Heute stand eigentlich nur "FAHREN" auf dem Programm, und so machten wir uns nach einem gemütlichen Frühstück im "Route 66 Diner" in Williams auf den Weg in Richtung Las Vegas. Da ich keine große Lust hatte, nur Interstate zu fahren, ging es ein gutes Stück über die historische Route 66 über Seligman und Hackberry nach Kingman. Hierbei mussten wir natürlich am berühmt berüchtigten "Hackberry Store" mit seiner superschönen roten Corvette halt machen, Pflichtstop würde ich mal sagen. Konnten drinnen dann auch die von Nummernschildern getäfelte Decke sowie die Wand mit Geldscheinen aus aller Welt bewundern. Echt irre der kleine Laden!!

So ging es dann also weiter nach Kingman und dort trafen wir die Entscheidung, den Hoover-Damm aufgrund des Wochentages (Sonntag) und dem auch so schon guten Verkehr nicht anzufahren, um dort dann nicht noch 1-2 Stunden im Stau stehen zu müssen. So ging es dann über einen kleinen Umweg und das kleine Spielerparadies Laughlin, NV weiter in Richtung Las Vegas.

Dort angekommen führte uns das Navi als erstes zum "Marriage Buero", um dort die dringend benötigte Heiratslizenz zu beantragen. 10 Minuten später und 60 Dollar ärmer war das Ganze sehr schnell erledigt. So langsam kam bei mir und auch bei Silvia etwas Aufregung auf und wir wollten nicht mehr viel erledigen. So gings also schnell ins Hotel (ins Monte-Carlo) und schnell im Food-Court ein paar Spaghetti erlegt, das war´s dann schon für Silvia.

So haben wir uns dann noch ein paar Stunden getrennt, Silvia hat sich etwas zurückgezogen im Hotel und ich hab mich mal ein bisschen ins Nachtleben von Las Vegas gestürzt. Hab meinen ersten Dollar in einen Automaten gesteckt und innerhalb von 3 Minuten hatte ich plötzlich 12 Dollar, fing schon gut an. Bin dann ein bisschen unterwegs gewesen und hab mir das "New York, New York", das "MGM", das "Paris" und die Fontänenshow am "Bellagio" angeschaut und mich dann so langsam wieder zu meinem Schatz ins Hotel begeben. Die war schon am schlafen, und so ging der Tag dann doch langsam auch für mich zu Ende. Der letzte Abend unverheiratet.

Ach ja, das Bild des Tages heute ist sicher diese "Sandhose", die wir 30 Meilen vor Las Vegas beobachten konnten... Wahnsinn was da los war... es war insgesamt sehr stürmisch und wir konnten 5 oder 6 dieser Phänomene beobachten... war ziemlich spannend!

Tag 7 - DANKE...

... für die lieben Glückwünsche von euch allen und das mitfiebern am Bildschirm. Mehr zur Hochzeit in den nächsten Tagen!

Bis dahin nur als kleine Egänzung:

Fotos der Zeremonie gibt es unter dem im letzten Post angegebenen Link wahrscheinlich in den nächsten 12 Stunden online zum anschauen (dann 6 Monate lang).

Das Video der Zeremonie (falls es jemand noch einmal sehen möchte oder das erste Mal verpasst hat) haben wir hier hochgeladen:

LINK VIDEO

Zum Abspielen des Videos könnte es sein, das ihr ein entsprechendes Programm besitzt, ich empfehle da immer den VLC-Video-Player, der wirklich jedes Format abspielen kann. Den gibts unter anderem hier:

Link VLC-Video-Player

Sonntag, 21. Juni 2009

Tag 5 - Geschüttelt, nicht gerührt!

Heute gehts mir wieder besser und wir beginnen unseren Tag mit einem Frühstück bei McDonalds (ein Diner oder so haben wir hier leider nicht gefunden). Wir entscheiden uns für das Deluxe Frühstück mit 3 Pancakes, einem Hashbrown (Kartoffelpuffer), einem Biscuit (salzig schmeckendes weiches Brötchen), scrambled eggs (Rührei) und einem Sausage Patty (Würstchen in Patty-Form). Alles einmal Querbeet durch die amerikanischen Frühstücksgewohnheiten :-)

Danach gehts zum Monument Valley, welches atemberaubend schön ist aber verdammt anstrengend zu fahren. Wir starten im Visitorcenter und ich erstehe dort eine hübsche handgemachte Navajo-Vase. Danach gehts ab auf die Piste. Wir sind froh, einen kleinen Geländewagen zu fahren mit mehr Bodenabstand als eine normale Limousine, denn die Wege dort sind nicht überall Schotterpiste (das ginge ja noch) sondern überwiegend Sand oder huggelige (gibt es das Wort?) Felsen, von denen wir 2 Stunden lang kräftig durchgeschüttelt wurden. Unterwegs noch schnell ein paar Ohrringe bei einem der kleinen Indianer-Stände gekauft (Frauen...) und wir kehren dem Indianerland erstmal den Rücken.

Nach einer langen Fahrt erreichen wir pünktlich zum Sonnenuntergang den Grand Canyon und genießen dort die romantische Stimmung. Nach weiteren langen Meilen kommen wir endlich in Williams an, unserem heutigen Etappenziel. Schnell ausladen und nochmal in einen Safeway (Supermarktkette) um bei einem leckeren Ben&Jerrys-Eis den Tag ausklingen zu lassen.

Wir werden wohl die nächsten Tage nicht online kommen, weil wir in Las Vegas vermutlich kein Internet haben werden. Daher hier schon mal der Link für alle, die unsere Hochzeit mit ansehen wollen: Little Chapel of the Flowers
Dort erscheint momentan noch unsere Gästeseite ohne Video, sobald eins da ist startet das Video automatisch wen man den Link anklickt (bzw. die Seite aktualisiert). Fotos von heute werden nachgereicht, wir sind heute sehr müde denn die knapp 400 Meilen von heute stecken uns beide in den Knochen. Liebe Grüße und wir melden uns wieder, wenn wir verheiratet sind ;-)

Samstag, 20. Juni 2009

Tag 4 - Warum man in der Wüste viel Wasser trinken sollte

Marc hat sich heute Morgen um viertel vor fünf aus dem Bett geschält um den Sonnenaufgang im Bryce Canyon zu erleben. Ich war leider nicht bereit, aufzuwachen und so musste er alleine in die 1 Grad Celsius kalte Morgenluft. Laut Marc war der Sonnenaufgang atemberaubend schön und dank eines Tipps hat er ihn nicht am Sunrise Point sondern am Bryce View Point angeschaut, wo es zum einen nicht so voll und zum anderen einen besseren Überblick über den Canyon gibt.

Nachdem Marc dann Frühstück mitgebracht (sehr weiche Sandwiches, shit happens) und mich aus den Federn geschmissen hat fahren wir nochmal zum Bryce View Point, damit ich die Aussicht von dort auch nochmal genießen kann. Ich habe heute auch zum ersten Mal den Wagen (Automatik) gefahren, und muss sagen, das Fahren hier ist echt entspannt.

Gegen Mittag erreichen wir den Glenn Canyon Damm, an dem Marc nur für mal eben auf die Toilette, verzeihung, Restrooms, gehen durchgecheckt wird wie am Flughafen. Ein weiterer Magnet wird noch schnell erstanden und weiter gehts nach Page, unserem heutigen Übernachtungsziel. Da das Wetter heute klasse ist (Sonne bei 88°F = 31°C) beschließen wir, gleich zum Antelope Canyon weiter zu fahren, der nicht weit entfernt liegt. Mit Getränken, Hüten und Fotoapparat bewaffnet zahlen wir die Eintrittsgebühr (insgesamt $52...) und lassen uns zum sehr unscheinbaren Eingang des Canyons führen. Man muss schon aufpassen wohin man tritt um rein zu kommen, und drinnen in den engeren Bereichen muss man wirklich geschickt durch die verwinkelten Wände klettern um weiter zu kommen. Ich hatte ja eigentlich Bedenken wegen der engeren Stellen ob ich da durch passe, aber die Angst war unbegründet. Obenrum war alles super, nur wusste man manchmal nicht, wohin man treten soll wegen der schmalen Stellen auf dem Boden. Aber die Aussicht war alle Mühe wert: hinter jeder Ecke ein neuer wunderschöner Blick auf sanft geschwungene rote Wände, blauen Himmel und dunklen kleinen Höhlen. Sogar fossile Muscheln haben wir entdeckt. Der Aufstieg am Schluss (es mussten 35m Höhenunterschied überwunden werden) hatte es dann nochmal richtig in sich. Über Stahltreppen gelangten wir wieder an die Oberfläche. Um zurück zum Parkplatz zu kommen mussten wir den Weg, den wir durch den Canyon geklettert sind an der Oberfläche über Sanddünen und Felsen wieder zurück gehen. Ich hatte total vergessen, was zu trinken und war sehr aus der Puste von der Kletterei und den Treppen, und dann ist es passiert: Ich bekam einen hochroten Kopf und fing an zu frieren, und das mitten in der brennenden Sonne. Ich hatte einen Hitzschlag bekommen und schaffte es mit Marcs Hilfe nur mit Not wieder zum Parkplatz. Dort wurde ich dann erstmal von Marc und den Betreibern im Schatten mit kalten Tüchern, Eiswürfeln und Wasser versorgt und konnte nach einiger Zeit mit Marc zum Hotel fahren. Die Klimaanlage lief schon und nach ein paar Stunden war alles wieder gut. So ein Schock für uns beide!

Der Horseshoe-Bend fiel dadurch leider ins Wasser, den holen wir dann beim nächsten Mal nach :D Marc schlief gegen Abend auf dem Bett ein und war nicht mehr für ein Abendessen zu haben. Er war ja auch lang genug auf den Beinen heute... ich habe mir aus unseren Vorräten (Danke Kühlbox!!!) was gemacht und falle jetzt auch müde ins Bett. Morgen wird ein Tag sein, an dem wir viel fahren werden, da will ich ausgeschlafen sein.

Freitag, 19. Juni 2009

Tag 3 - Weiter gehts...

Nach einer doch ruhigen Nacht in Hurricane (obwohl wir ein Zimmer direkt neben der Ice-Machine hatten... hat uns überhaupt nicht gestört), haben wir uns nach einem kleinen selbst- gemachten Frühstück in Richtung ZION NP auf den Weg gemacht. Um kurz nach 10 Uhr haben wir dann das Visitor-Center erreicht und uns einen der letzten Parkplätze gesichert, was die bloß alle hier wollen?? Also schnell ne Runde durch das Visitor-Center gedreht, einen Magneten mit ZION-Symbol gekauft und ab zum kostenlosen Canyon-Shuttle.

Sind dann erst mal bis zum Weeping Rock mitgefahren und haben uns diesen Weinenen Berg mal aus der Nähe angeschaut. Sind dann weiter zum Big Bend, ein unheimlicher schöner Platz mit einem wahnsinnigen Rundumblick. Hier haben wir in Ruhe ein bisschen was gegessen und die Stille genossen. Nur wir zwei, der Virgin River, der Wind und ein paar Vögel ergaben die perfekte Idylle.

Nach einer guten halben Stunde haben wir dann wieder einen Shuttle-Bus bestiegen und sind weiter zum Virgin River Walk. Hier kommt man schön direkt an den Fluß heran und ist von steilen Felwänden umgeben, es ist einfach total atemberaubend und nicht mit Worten zu beschreiben. Einfach nur wunderschön!

So langsam wurde es dann Zeit, den so schönen Park schon wieder zu verlassen, denn wir wollten ja noch weiter in den Bryce Canyon. Also nahmen wir den Bus und liessen uns zum Visitor-Center zurückbringen.

Dann machten wir uns weiter auf den Weg in Richtung Bryce Canyon, und kaum hatten wir den ZION NP verlassen, fing es auch schon an zu regnen. Zwar immer nur ein wenig hier und da, aber wir waren froh, das wir im Auto sitzen konnten. Am späten Nachmittag kamen wir dann in unserem Hotel direkt am Bryce-Canyon an, der Bryce View Lodge. Zwar mit rund 90$ nicht unbedingt preiswert, aber von der Qualität durchaus in Ordnung und von der Lage fast unschlagbar.

Nach einer kurzen Erfischung haben wir dann noch das Visitor-Center (inkl. Kauf des nächsten Magneten) sowie einige View-Points dieses überragenden Canyons angeschaut. Einfach überwältigend diese Weite und die Farben überall!! Den Sonnenuntergang konnten wir nur bedingt genießen, da sich leider immer wieder dicke Wolken vor die Sonne schoben und uns mehr Schatten spendierten, als wir eigentlich haben wollten. Trotzdem sehr sehr schön anzuschauen.

Schließlich gings dann in das unserem Hotel gegnüberliegende Restaurant, wo wir uns am Buffet nochmal ordentlich den Bauch vollgeschlagen haben. 18$ für "all you can eat" in einer durchaus guten Qualität, uns hats geschmeckt.

Danach gings schnell rüber ins Zimmer und ab ins Bett, wir waren doch ganz schön müde!!

(Hätte gern noch ein paar Fotos eingestellt, leider hat Blogger.com das mit Erfolg verhindert. Wir müssen weiter, also ich versuchs vielleicht heute Abend nochmal mit den Fotos)

Die schmecken so ähnlich wie Teig...

Das war wirklich der Spruch des Tages gestern. Aber der Reihe nach. Wir waren Abends nochmal in einem Supermarkt, um ein paar Sachen zu organisieren. Dabei haben wir uns gedacht, wir könnten noch ein paar Kekse mitnehmen für unterwegs.

Silvia stand also vor dem Regal und entdeckte Kekse mit einer integrierten Flagge drin, einfach süss. Also nix wie eingepackt und mitgenommen. Gestern Abend dann wollte Silvia die Dinger probieren und hat sie einfach mal ausgepackt.

Erster Kommentar als sie mir einen zum Probieren gibt: "Vorsicht die sind ganz weich!" und als zweites: "Die schmecken so ähnlich wie Teig!"

Ich mir also einen genommen und probiert, und für mich schmeckten die irgendwie genauso wie Teig... ich mir also die Packung nochmal geschnappt und als erstes mal umgedreht, und was sehe ich?? Das hier:

Ich also als Antwort: "Schatz, die schmecken nicht nur so ähnlich wie Teig, das ist TEIG!" Und dann hab ich mich nur noch weggeworfen vor Lachen!! Einfach zu gut. Man sollte sich die Packung vielleicht doch vorher mal genau anschauen. *gg*

Donnerstag, 18. Juni 2009

Tag 2 - Erschlagen, abgekürzt und überrascht...

Unser Tag beginnt etwas verspätet durch die späte Ankunft und nach dem Aufstehen machen wir uns fertig um das Hotel zu erkunden. Während ich noch im Bad bin (Frauen eben...) hält Marc es nicht mehr aus und erkundet schonmal das Hotel. Als wir durchs Casino zum Frühstück gehen erwischt mich die Reizüberflutung in ihrer ganzen Pracht: Slotmachines wohin das Auge reicht, überall klingelt und glitzert es, dazu laute Popmusik und eine wahnsinns Ägypten-Deko. Marc dirigiert mich zum Buffet, was wirklich ordentlich ist. Für $13,99 p/P erwarten wir eine Menge und bekommen auch sehr viel. Ist wirklich zu empfehlen, besonders wenn man wie wir das Mittagessen eh auslasen will.

Nach dem Express-Check-Out gehts im Mietwagen erstmal zum nächsten Walmart Supercenter. Was von außen harmlos wirkt ist im Inneren ein riesiges Einkaufsparadies, in dem man scheinbar wirklich alles bekommen kann. Wir sind wiedermal leicht erschlagen und selbst das Aussuchen von einer Packung Butter wird hier zum Abenteuer. Wieviele Sorten Cracker mit Käse gibt es eigentlich? Wir tippen auf eine mindestens dreistellige Zahl... Schließlich erstehen wir eine einfache Kühlbox nebst Getränken, Keksen, Brötchen und Aufschnitt und schlendern Richtung Kasse. Eine Verkäuferin fängt uns ab, fragt ob wir fertig sind und nimmt uns in Schlepptau zu ihrer Kasse. Ist mir so auch noch nie passiert :-) . Stolz packen wir unsere typischen weißen Tütchen mit den Einkäufen und einer Packung Eis ins Auto.

Nach diesem Abenteuer gehts endlich Richtung Wüste. Uns ist bald die Interstate zu langweilig und wir beschließen spontan, bei einer Ausfahrt über zwei kleinere Straßen einen kleinen (!) Umweg zu machen. Nach einer durch die Geschwindigkeitsbeschränkungen von 35 Mph doch recht langen aber wunderschönen Strecke landen wir schließlich im Valley of Fire, und kommen aus dem Staunen nicht mehr raus. Überall rote Felsen in bizarren Formationen... wir sind sehr positiv überrascht über diese schöne Einstimmung ins Land der bunten Steine. Leider haben wir nicht mehr so viel Zeit, um den ganzen Park zu sehen und machen uns schweren Herzens auf in Richtung Zion.


In Hurricane besichtigen wir rasch unser Zimmer (zur Qualität sagen wir besser nichts. Ist eben ein Super 8 Motel...) und machen uns auf, um noch den Canyon Overlook Trail im Zion zu gehen. Die Anfahrt macht großen Spaß, da wir dafür einmal durch den Zion NP müssen und über Serpentinen und durch einen Tunnel fahren. Die Felsformationen sind sagenhaft schön. Am Trail angekommen machen wir uns an den abenteuerlichen Aufstieg. Ich habe große Höhenangst und nach kurzer Zeit merke ich, dass das nichts für mich ist und kehre um. Marc geht den Trail alleine und kommt mit einigen schönen Fotos wieder zurück.

Da es dunkel wird fahren wir zurück ins Hotel und freuen uns auf morgen - Zion, wir kommen!